Klassisches Solitär, auch Klondike genannt, hat sieben Tableau-Spalten. Viele Spieler fragen wie viele Reihen hat Solitär, weil die Karten von links nach rechts auf dem Tisch liegen. Der genauere Begriff ist aber meistens “Spalten”. Die erste Spalte hat 1 Karte, die zweite Spalte hat 2 Karten, und dieses Muster setzt sich bis zur siebten Spalte mit 7 Karten fort.
Insgesamt werden zu Beginn 28 Karten in das Tableau gelegt. Die übrigen 24 Karten bleiben im Talon, während Ablage und vier Fundamentstapel leer starten. Wenn du dieses einfache 1-bis-7-Muster verstanden hast, ist der klassische Solitär-Aufbau viel leichter zu erkennen und korrekt vorzubereiten.
Wie viele Reihen hat Solitär? Die kurze Antwort
Wenn jemand fragt, wie viele Reihen Solitär hat, lautet die praktische Antwort meistens sieben. Gemeint ist in der Regel: Wie viele Kartenstapel liegen nebeneinander im Spielbereich? Beim klassischen Solitär gibt es sieben Tableau-Spalten.
Jede Spalte erhält eine Karte mehr als die vorherige Spalte. Spalte 1 hat 1 Karte, Spalte 2 hat 2 Karten, Spalte 3 hat 3 Karten, und so weiter bis Spalte 7 mit 7 Karten. Zu Beginn ist nur die oberste Karte jeder Spalte aufgedeckt.
Das bedeutet: Du startest mit sieben sichtbaren Karten nebeneinander, aber die Spalten sind nicht gleich lang. Die linke Spalte ist am kürzesten, die rechte Spalte am längsten, und das gesamte Layout bildet eine Treppenform.
Warum Solitär Spalten verwendet, nicht Reihen
Das Wort “Reihen” ist verständlich, besonders wenn man den Aufbau von links nach rechts betrachtet. Klassisches Solitär ist aber in Spalten aufgebaut, weil die Karten nach unten in vertikalen Stapeln liegen. Der Hauptspielbereich wird Tableau genannt.
Im Tableau verschiebst du aufgedeckte Karten zwischen den Spalten, deckst verdeckte Karten auf und bildest absteigende Folgen in wechselnden Farben. Zum Beispiel kann eine rote 6 auf eine schwarze 7 gelegt werden. Eine schwarze Dame kann auf einen roten König gelegt werden.
Wenn du dich also fragst wie viele Spalten hat Solitär, lautet die Antwort sieben. Wenn du “Reihen” umgangssprachlich verwendest, meinst du wahrscheinlich genau diese sieben Tableau-Spalten.
Reihen, Spalten und Kartenanzahl bei Solitär
Am einfachsten prüfst du einen Solitär-Aufbau, indem du die Karten in jeder Tableau-Spalte zählst. Das richtige Muster lautet 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 7 Karten.
| Tableau-Spalte | Karten insgesamt | Verdeckte Karten | Aufgedeckte Karten |
|---|---|---|---|
| 1 | 1 | 0 | 1 |
| 2 | 2 | 1 | 1 |
| 3 | 3 | 2 | 1 |
| 4 | 4 | 3 | 1 |
| 5 | 5 | 4 | 1 |
| 6 | 6 | 5 | 1 |
| 7 | 7 | 6 | 1 |
Zusammen verwendet das Tableau 28 Karten. Da klassisches Solitär mit einem normalen 52-Karten-Deck gespielt wird, bilden die restlichen 24 Karten den Talon.
Auch das Muster der aufgedeckten Karten ist wichtig. Am Anfang sollte jede Tableau-Spalte genau eine aufgedeckte Karte oben haben. Alle Karten darunter bleiben verdeckt, bis du sie während des Spiels freilegst.
Wenn du die vollständige Reihenfolge beim Austeilen sehen möchtest, nutze den Guide zum Solitär Aufbau. Dieser Artikel konzentriert sich auf die Frage nach Reihen, Spalten und Kartenanzahl, damit du schnell prüfen kannst, ob dein Layout stimmt.
Wie sollte das Solitär-Layout aussehen?
Ein klassisches Solitär-Layout hat vier Hauptbereiche: Tableau, Talon, Ablage und Fundamente. Das Tableau ist der Bereich mit sieben Spalten, in dem der größte Teil des Spiels stattfindet. Es liegt normalerweise im mittleren oder unteren Bereich des Tisches.
Der Talon ist der verdeckte Kartenstapel, der nach dem Austeilen des Tableaus übrig bleibt. Er wird meist oberhalb des Tableaus links platziert. Die Ablage liegt daneben und ist zu Beginn leer, bis du Karten vom Talon ziehst.
Die vier Fundamente liegen in der Regel oberhalb des Tableaus auf der rechten Seite. Auch diese Stapel beginnen leer. Während des Spiels baust du jedes Fundament nach Farbe vom Ass bis zum König auf.
Wenn du auf Solitaire365 spielst, ist das Layout bereits vorbereitet. Du kannst Solitär online spielen, ohne die Karten manuell zu zählen, und die Regeln für den physischen Aufbau später nutzen, wenn du mit echten Karten spielen möchtest.
Wie viele Karten liegen bei Solitär nebeneinander?
Beim klassischen Solitär liegen sieben Kartenstapel nebeneinander im Tableau. Das sind dieselben sieben Spalten, die oben beschrieben wurden. Die untere sichtbare Linie kann wie eine Reihe aus sieben aufgedeckten Karten aussehen, aber jede sichtbare Karte gehört zu einer anderen Spalte.
Genau deshalb ist die Frage manchmal verwirrend. Von links nach rechts siehst du sieben Startstapel. Von oben nach unten enthält jeder Stapel eine andere Kartenanzahl. Beides stimmt, aber der Standardbegriff beim klassischen Solitär bleibt “Spalten”.
Die wichtigsten Zahlen sind einfach:
- 7 Tableau-Spalten liegen nebeneinander.
- 28 Karten werden in das Tableau gelegt.
- 7 Karten sind zu Beginn aufgedeckt.
- 21 Karten liegen verdeckt im Tableau.
- 24 Karten bleiben im Talon.
Wenn dein Aufbau nicht zu diesen Zahlen passt, ist beim Austeilen wahrscheinlich etwas schiefgelaufen.
Haben andere Solitär-Spiele genauso viele Reihen?
Nein. Das Layout mit sieben Spalten gehört zum klassischen Klondike-Solitär. Andere Solitär-Spiele verwenden andere Layouts, Kartenanzahlen und Ziele, daher ändert sich die Antwort je nach Variante.
| Spiel | Startaufbau |
|---|---|
| Solitär | 7 Tableau-Spalten, 28 Karten im Tableau und 24 Karten im Talon |
| Spider Solitär | 10 Tableau-Spalten, meist mit zwei Kartendecks |
| FreeCell Solitär | 8 Tableau-Spalten, alle Karten sind aufgedeckt |
| Pyramid Solitär | Ein pyramidenförmiges Tableau, bei dem Karten paarweise entfernt werden |
| TriPeaks Solitär | Ein Tableau mit drei Gipfeln, das über Karten mit einem höheren oder niedrigeren Rang geleert wird |
Das ist wichtig, weil “Solitär” eine ganze Familie von Einzelspieler-Kartenspielen bezeichnen kann. Viele Menschen verwenden den Begriff aber für klassisches Klondike. Wenn jemand fragt, wie viele Reihen Solitär hat, ist meistens diese Version gemeint.
Häufige Fehler beim Solitär-Aufbau
Ein häufiger Fehler ist, sieben gleich große Stapel auszuteilen. Beim klassischen Solitär dürfen die Stapel nicht gleich groß sein. Sie müssen von 1 Karte links bis zu 7 Karten rechts ansteigen.
Ein weiterer Fehler ist, zu viele Karten aufzudecken. Zu Beginn sollte nur die oberste Karte jeder Spalte sichtbar sein. Wenn alle Karten aufgedeckt sind, veränderst du die Schwierigkeit und die Regeln des Spiels.
Manche Spieler vergessen außerdem, Platz für die Fundamente zu lassen. Die Fundamente beginnen leer, werden aber wichtig, sobald ein Ass erscheint. Lass oberhalb des Tableaus vier freie Bereiche, damit du jede Farbe aufbauen kannst.
Vermeide es außerdem, den Talon unterhalb des Tableaus zu platzieren. Meist ist es übersichtlicher, Talon und Ablage oberhalb der Spalten zu halten. So bleibt der Hauptspielbereich offen und verfügbare Karten sind leichter zu erkennen.
Bereit, deinen Aufbau zu prüfen?
Klassisches Solitär hat sieben Tableau-Spalten, auch wenn viele Anfänger sie Reihen nennen. Die Spalten enthalten 1, 2, 3, 4, 5, 6 und 7 Karten, insgesamt also 28 Karten im Tableau. Die restlichen 24 Karten bilden den Talon.
Wenn du nur die schnelle Antwort brauchst, merke dir: sieben Spalten nebeneinander, eine aufgedeckte Karte auf jeder Spalte und mehr verdeckte Karten, je weiter du nach rechts gehst. Das ist die klassische Solitär-Treppe.
Um das manuelle Austeilen zu überspringen, kannst du Solitär spielen und direkt mit vorbereitetem Layout starten. Wenn du die vollständige Anleitung mit echten Karten möchtest, lies den Schritt-für-Schritt-Guide zum Solitär Aufbau.